Bayerischer Nikolaus

Mit und ohne Stelzen und nicht nur zu Weihnachten.
Auch in Kombination mit den Gentlemen (von foolpool) als seine Bodyguards.


Nikolaus ist nicht gleich Nikolaus. Vor allem wenn auch noch der amerikanische Weihnachtsmann ins Spiel kommt… historisch betrachtet gibt es riesige Unterschiede.

Der Nikolaus von Myra
Es ist bei uns üblich, sich am 6. Dezember etwas zu schenken. Diese Tradition geht nach christlicher Überlieferung auf den Bischof Nikolaus aus Myra (heutige Türkei) zurück. Dieser lebte im 4. Jahrhundert und war für seine Spenden an die Armen und seine Mildtätigkeit bekannt. In vielen europäischen Ländern entwickelte sich der Brauch Kindern am Namenstag des heiligen Nikolaus etwas zu schenken. Leider geriet der Nikolaus während der Reformation in Vergessenheit. Einige europäische Auswanderer nahmen die Tradition jedoch mit nach Amerika.

Eine Kunstfigur: Der Weihnachtsmann
Jetzt wirds kompliziert….der Deutsch-Amerikaner Thomas Nast, der im Jahr 1846 nach New York auswanderte und in den Vereinigten Staaten als Karikaturist bekannt wurde, zeichnete Weihnachten 1863 während des Amerikanischen Bürgerkrieges für das Magazin Harper’s Weekly einen alten, bärtigen Mann, der vom Schlitten herab die Soldaten der Unionstruppen beschenkt. Nasts Vorstellung vom Weihnachtsmann ging auf den pfälzischen „Belzenickel“ zurück, eine regionale, Pelz tragende Weihnachtsmannfigur aus dem 19. Jahrhundert, die er noch aus Kindheitstagen kannte. Als er später dazu aufgefordert wurde, seine Zeichnung zu kolorieren, wählte er die Farben rot und weiß. Später wurde daraus der Pfeife rauchende gemütliche und fidele Alte. Diese Geschichten malte Nast bis an sein Lebensende.
1923 wurde nach dieser Vorlage im Zuge einer Werbekampagne des New Yorker Getränkehersteller White Rock Beverages für sein beliebtes Dry Ginger Ale der heute bekannte Weihnachtsmann gezeichnet (in Grün).

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts erschien Santa Claus immer wieder in blauen, braunen, goldenen aber auch schon in roten Mänteln. Bereits 1822 beschrieb Clement Clark Moore in seinem Gedicht „A Visit From St. Nicholas“ einen gutmütigen, fröhlichen Mann in einem roten Mantel. Die New York Times schrieb 1927: „Ein standardisierter Santa Claus erscheint den New Yorker Kindern. Größe, Gewicht, Statur sind ebenso vereinheitlicht wie das rote Gewand, die Mütze und der weiße Bart“.

Die Coca-Cola-Company übernahm zu Werbezwecken die Figur des Sants Claus und schreibt dazu auf ihrer deutschen Webseite: „Die heute bekannte Figur des Coca-Cola Santa Claus gibt es seit 1931. Verantwortlich für sein Aussehen ist der Cartoonist und Grafiker Haddon Sundblom. Er entwarf den freundlichen Gesichtsausdruck und den weißen Bart und kleidete ihn in den Coca-Cola Farben Rot und Weiß“. Als Haddon Sundblom das Gesicht des Weihnachtsmann gestaltete, hatte er ein reales Modell vor Augen: Lou Prentiss, ein langjähriger Freund des Designers und ehemaliger Verkäufer der Company. Später nutzte Sundblom hilfsweise sein eigenes Spiegelbild. Möglicherweise flossen in Sundbloms Gestalten auch skandinavische Motive ein. Bis 1964 zeichnete er jedes Jahr mindestens einen Weihnachtsmann für die Coca-Cola-Werbung und prägte, zusammen mit den immensen globalen Marketingkampagnen der Coca-Cola-Company, nachhaltig die Vorstellung des modernen Weihnachtsmannes.

Text Wikipedia.


Fotogalerie


1 Akteur

Genre: Stelzen, Unterhaltung, Comedy, Walk-Act, Hingucker, historische Figur

Programm: Walk-Act auf Stelzen, Geschenke verteilen

Anlass: Straßenfeste, Straßentheaterfestivals, private Feiern, Geburtstagsfeste, Hochzeiten, Jubiläen, Fasching, Karneval, Promotion, Messen, Incentives, Geschäftseröffnungen, Galaveranstaltungen, Firmenfeier, Event

Sprache: Deutsch, Bayerisch, Englisch, Italienisch, International – nonverbal